Stockfisch (tørrfisk)

Stockfisch ist eine norwegische Spezialität, die vor allem auf den Lofoten produziert wird. Aber auch hier kann man ab und zu die kopflosen Fische paarweise auf Holzstangen hängend sehen (wie auf dem Bild). Die kalte (aber nicht frostige) Meeresluft eignet sich sehr gut zur Konservierung durch Trocknung. Schon die alten Vikinger kannten diese Technik.

Die Fische (vorzugsweise Kabeljau) werden im März gefischt und sofort verarbeitet, das heisst geköpft, ausgenommen und draussen aufgehängt. Dort bleiben sie für 6-8 Wochen hängen, bis sie etwa 70% der ursprünglichen Feuchtigkeit verlieren. Getrocknet werden sie nach Qualität sortiert, verpackt und verkauft. Die meisten gehen nach Italien und Portugal, wo sie seit eh und je unter dem Namen stoccafisso bzw. Bacalao bekannt sind. Hier in Norwegen werden sie – so wurde mir gesagt – oft in ihrem trockenen Zustand mit Bier verzehrt. Ich habe das allerdings selber noch nicht gesehen und im Restaurant kriegt man den Fisch wie einen normalen Fisch zubereitet. Wird der Stockfisch nämlich für einige Tage ins kalte frische Wasser gelegt, nimmt er wieder an Volumen an. So wird er übrigens auch an Weihnachten gegessen. Mit Erbsenpüree.

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